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Lungenembolie: USA lassen neues Kathetersystem zum Absaugen von Blutgerinnseln zu

Das System Hēlo des Start-ups E2 der University of Michigan saugt Gerinnsel ohne Operation aus den Lungenarterien. Es wurde aus einer Technik zur Schlaganfallbehandlung entwickelt.

Grafik: TERRA WORLD NEWS

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat ein neues System zur nicht-operativen Entfernung von Blutgerinnseln bei einer Lungenembolie freigegeben. Das Gerät Hēlo stammt von der Firma Endovascular Engineering (E2), die 2020 als Ausgründung der University of Michigan entstand. Die Freigabe wurde am 13. Oktober bekannt, am 26. Oktober stellte die Universität Einzelheiten zur Technik vor.

Das System entfernt die Gerinnsel über einen Katheter mit Sog und einem rotierenden Mechanismus. Zusätzlich freigegeben wurde das System Hēlo Return, das abgesaugtes Blut sammelt, filtert und dem Patienten zurückgibt. Die Technik wurde aus Geräten zur Schlaganfallbehandlung weiterentwickelt, an denen Ingenieure und die Uniklinik in Michigan gemeinsam gearbeitet hatten. Laut der Universität gibt es in den USA jedes Jahr rund 900.000 Fälle von Blutgerinnseln; Lungenembolien verursachen 60.000 bis 100.000 Todesfälle.

„Die FDA-Freigabe des Hēlo-Systems markiert einen bahnbrechenden Fortschritt für Patienten mit Lungenembolie“, sagt Kelly Sexton, stellvertretende Vizepräsidentin für Forschung an der University of Michigan. Das Unternehmen meldet positive Ergebnisse der klinischen Studie ENGULF, die im April 2026 vorgestellt wurden; konkrete Zahlen nennen die Berichte nicht. Die Universität und einer der Erfinder sind finanziell an E2 beteiligt.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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