Philippinischer Peso fällt auf Rekordtief – fast 64 je Dollar
Die Währung verliert den fünften Tag in Folge, trotz kräftiger Zinserhöhung. Teures Öl und die Spannungen um Iran stärken den Dollar.

Symbolbild · Foto: Marek Ślusarczyk (Tupungato) Photo portfolio / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der philippinische Peso hat am Montag 33,5 Centavos verloren und bei einem Rekordtief von 63,95 je Dollar geschlossen. Das geht aus Daten des Bankenverbands hervor, wie der Philippine Daily Inquirer berichtete. Es war der fünfte Handelstag in Folge mit einem Allzeittief; das vorige Tief von 63,615 stammte vom Freitag.
Die Zentralbank hatte den Leitzins vergangene Woche um 50 Basispunkte auf 5,5 Prozent angehoben, der Peso gab dennoch weiter nach. Notenbankchef Eli Remolona sagte, die Erhöhung solle nicht die Währung stützen. Die Bank erwartet für 2026 eine durchschnittliche Inflation von 6,1 Prozent bei einem Ziel von 3 Prozent.
Domini Velasquez, Chefvolkswirtin der China Banking Corp., führt den Druck auf höhere Ölpreise und Trumps Äußerungen zu möglichen neuen Militärschlägen gegen Iran zurück, die den Dollar stärkten. Sie hält einen Bruch der Marke von 64 für bald möglich; Analyst Jonathan Ravelas schließt 65 nicht aus.
