„Hell Is Us“ auf Switch 2 im Test: Mutiges Kriegsabenteuer mit Technikproblemen
Nach zwei Verschiebungen erscheint das Action-Adventure von Rogue Factor heute für Nintendos Konsole. Tester vergeben 7 von 10 – und bemängeln die Technik.
Foto: Crisco 1492 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Nacon · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Nintendo Life 7/10 · Pocket Tactics 7/10
- Plattformen
- Switch 2 (auch PS5, Xbox Series X|S, PC)
- Studio
- Rogue Factor
- Release
- 27.10.2026
+ Stärken
- Wuchtiges, bedächtiges Kampfsystem mit Waffen-Upgrades
- Dichte, düstere Kriegswelt
- Kluge Auseinandersetzung mit Krieg und Propaganda
- Beklemmende Klangkulisse
– Schwächen
- Pop-in, Ruckler und Verlangsamungen auf Switch 2
- Ohne Karte und Wegpunkte oft frustrierend
- Stellenweise uninspirierter Grafikstil
Fazit der Kritik
Ein mutiges, ungewöhnliches Abenteuer, dessen Switch-2-Umsetzung technisch mehr Feinschliff gebraucht hätte.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Das Action-Adventure „Hell Is Us“ des kanadischen Studios Rogue Factor ist ab dem 27. Oktober auch für Nintendo Switch 2 erhältlich, Publisher ist Nacon. Die ursprünglich für den 24. September geplante Umsetzung war zweimal verschoben worden, zuletzt laut Shacknews vom 8. auf den 27. Oktober wegen „logistischer und vertrieblicher Probleme“. Das Spiel war im September 2025 für PS5, Xbox Series X|S und PC erschienen; laut GamingBolt feierte das Studio Anfang Oktober 2 Millionen Spieler. Laut Nintendo Life kostet die Switch-2-Fassung 59,99 Dollar bzw. 49,99 Pfund.
Nintendo Life und Pocket Tactics geben der Switch-2-Version jeweils 7 von 10 Punkten. Gelobt wird die düstere, detailreiche Welt des vom Krieg zerrissenen Landes Hadea; Pocket Tactics hebt zudem die Auseinandersetzung mit Krieg, Propaganda und Entmenschlichung sowie die Klangkulisse hervor. Nintendo Life hebt das bedächtige Kampfsystem mit Waffen-Upgrades hervor, Pocket Tactics findet die Kämpfe dagegen flach und die Gegnervielfalt gering.
Beide Tests bemängeln die Technik: Objekte ploppen sichtbar spät auf; Nintendo Life berichtet zudem von Rucklern, Verlangsamungen und einem Absturz. Die Umsetzung hätte mehr Zeit gebraucht, so Nintendo Life. Gewöhnungsbedürftig bleibt das Konzept ohne Minikarte und Wegpunkte – wer Freude am eigenständigen Erkunden hat, wird belohnt, alle anderen dürften sich in den Verliesen schnell verirren.
