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Studie: Mehr Internet und Mobilfunk gehen in den G20 mit mehr CO2 einher

Eine Analyse von G20-Daten 1990–2023 findet einen statistischen Zusammenhang zwischen Digitalisierung und CO2-Ausstoß – fast vollständig als direkter Effekt.

Symbolbild: Serverschränke in einem Rechenzentrum

Symbolbild · Foto: Christopher Bowns / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Ausbreitung von Internet und Mobilfunk geht in den G20-Staaten mit höheren CO2-Emissionen einher. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Fachjournal „Sustainability“ veröffentlichte Studie von Forschern der North Carolina State University (NC State), der Eastern Illinois University und der King Faisal University in Saudi-Arabien; NC State stellte sie am 22. Oktober vor. Ausgewertet wurden Paneldaten der G20-Volkswirtschaften von 1990 bis 2023, bereinigt um Wirtschaftsleistung und Bevölkerungswachstum.

Alle drei verwendeten Messgrößen – Internetnutzung, Festnetz- und Mobilfunkanschlüsse – waren nach Angaben der Autoren signifikant positiv mit dem CO2-Ausstoß verbunden. Rund 96 bis 98 Prozent des Zusammenhangs wirkten direkt, nur ein kleiner Teil lief über Handel und Industrie. Die Forscher halten das für vereinbar mit dem Energiebedarf digitaler Infrastruktur und dem CO2-Gehalt des Stroms, der sie versorgt – ein Mechanismus, den die Studie nicht direkt nachweist.

„Unsere Studie zeigt, dass Digitalisierung nicht von Natur aus grün ist“, sagte Mitautor Ahmed Abou-Zaid. Konfidenzintervalle nennt die Mitteilung nicht. Einschränkend gilt: Es handelt sich um eine statistische Auswertung von Länderdaten, die einen Zusammenhang zeigt, aber keinen direkt gemessenen Ursache-Wirkungs-Nachweis liefert.

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