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Irland: Energie-Emissionen auf tiefstem Stand seit über 30 Jahren – Verbrauch steigt

Neue Daten der Energiebehörde SEAI für 2025: Die Emissionen sinken, der Stromsektor erreicht ein Rekordtief – doch der Energieverbrauch steigt, auch wegen der Rechenzentren.

Symbolbild: Offshore-Windkraftanlage im Meer

Symbolbild · Foto: Mat Fascione / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Irlands energiebedingte Treibhausgasemissionen sind 2025 auf den niedrigsten Stand seit mehr als 30 Jahren gesunken. Das geht aus neuen Daten der staatlichen Sustainable Energy Authority of Ireland (SEAI) hervor, über die am 26. Oktober berichtet wurde. Die Emissionen des Stromsektors erreichten demnach ein Rekordtief, auch im Verkehr und bei der Wärme gingen sie zurück. Auf absolute Emissionswerte verzichten wir, weil die Angaben im vorliegenden Bericht nicht miteinander vereinbar sind.

Erneuerbare deckten mit 16,0 Prozent einen Rekordanteil des Primärenergiebedarfs, die Solarstromerzeugung stieg um 50 Prozent. Zugleich wuchs der Netto-Energieverbrauch um 0,6 Prozent auf den höchsten Stand seit 2008, die Stromnachfrage um 3,7 Prozent auf 34,1 Terawattstunden. Rechenzentren machten 22,5 Prozent der Nachfrage aus. Verkehr und Wärme hängen weiterhin zu 91,9 beziehungsweise 88,6 Prozent an fossilen Brennstoffen.

„Wir schaffen es, unsere Emissionen zu senken, aber nicht schnell genug“, sagte SEAI-Chef William Walsh. Laut den Nationalen Energieprojektionen 2026 der Behörde müsste Irland seinen Energieverbrauch bis 2030 um 15 Prozent senken, um EU-Vorgaben zu erfüllen; die aktuellen Projektionen deuten stattdessen auf einen Anstieg um 10 Prozent hin.

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