Haushalt 2027 kommt nächste Woche: Radew setzt auf weniger Defizit und Steuerentlastung
Beim Sofioter Wirtschaftsforum nannte der Premier die Prioritäten: Sanierung der Finanzen, mehr Geld für Familien, Verteidigung und Gesundheit sowie Entlastungen für die Produktion.

Foto: Government of Bulgaria / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die bulgarische Regierung will den Haushaltsentwurf für 2027 in der kommenden Woche vorlegen. Das kündigte Premier Rumen Radew zur Eröffnung des Sofioter Wirtschaftsforums an, wie die Agentur BTA berichtete. An erster Stelle nannte er die Sanierung der öffentlichen Finanzen.
Die Regierung müsse zugleich Einkommen sichern, Familienpolitik und Investitionen fördern sowie Defizit und Schulden spürbar senken. Radew nannte diese Aufgaben „äußerst widersprüchlich, schwierig und schwer“. Vorgesehen sind mehr Mittel für Sozial- und Familienleistungen, Verteidigung, Gesundheit, Bildung, Kultur und Sport sowie Steuererleichterungen und Anreize für die Produktion.
Nach Radews Worten zeigen ausländische Direktinvestitionen und Industrieexporte weiter nach unten. Ziel sei der Wechsel von einem Modell aus Konsum, Umverteilung und billiger Arbeit hin zu Wachstum durch Produktivität, Innovation und Investitionen. Konkrete Defizitzahlen nannte er nicht.
