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Rumänien: Lokalpolitiker soll bei Razzia auf Polizisten geschossen haben – U-Haft

Gegen einen PNL-Stadtrat aus Slatina wird wegen versuchten Mordes an einem Polizisten ermittelt. Die Durchsuchung galt einem Verfahren wegen Wucher und Erpressung.

Symbolbild: Stadtzentrum von Slatina im Kreis Olt, Rumänien

Symbolbild · Foto: Andrei Stroe / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Ein Stadtrat aus Slatina im Süden Rumäniens sitzt für 30 Tage in Untersuchungshaft. Das Kreisgericht Olt ordnete die Haft am Dienstagabend an, wie die Zeitung „Adevărul“ berichtet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft beim Kreisgericht Olt soll der Lokalpolitiker der Nationalliberalen Partei (PNL) in der vergangenen Woche bei einer Durchsuchung seines Hauses mit einem Jagdgewehr auf Polizisten und Spezialkräfte geschossen haben.

Verletzt wurde niemand; beschädigt wurden nach Angaben der Ermittler ein Garagentor und ein Auto. Die Durchsuchung gehörte zu Ermittlungen wegen Wucher und Erpressung, in denen der Stadtrat bereits unter gerichtlicher Aufsicht stand. Im selben Verfahren wurde laut Digi24 auch das Haus eines weiteren Beschuldigten durchsucht.

Ermittelt wird wegen versuchten Mordes an einem Polizisten, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und unerlaubten Waffengebrauchs. Festgenommen wurde der Mann am Montagabend. Laut „Adevărul“ räumte er die Vorwürfe nicht ein und gab an, er habe die Personen für Diebe gehalten und sie nur abschrecken wollen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

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