Nikko: Am Chūzenji-See leuchtet das Herbstlaub – bald auch an den Welterbe-Schreinen
In Japans Bergregion Nikko ist die Laubfärbung in vollem Gang. Am See und am 97 Meter hohen Kegon-Wasserfall nähert sie sich dem Höhepunkt, im Schreinbezirk wird sie Anfang bis Mitte November erwartet.
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In Nikko in der japanischen Präfektur Tochigi ist die Laubfärbung in ihrer schönsten Phase. Laut einem Bericht des Reiseportals japan-guide.com vom 22. Oktober standen das Hochmoor Senjogahara mit goldenen Lärchen, der Ryuzu-Wasserfall und der Badeort Yumoto bereits in voller Farbe; am Chūzenji-See und am Kegon-Wasserfall näherten sich die Farben dem Höhepunkt. Die Prognose der Tourismusvereinigung Nikko nennt für See und Wasserfall Mitte Oktober bis Anfang November, für den Bezirk der Schreine und Tempel Anfang bis Mitte November.
Der Chūzenji-See liegt in Okunikko, im Zentrum des Nikko-Nationalparks, nahe dem Berg Nantai und dem Hochmoor Senjogahara. Aus dem See stürzt laut Visit Nikko der Kegon-Wasserfall 97 Meter in die Tiefe; von einer kostenpflichtigen Aussichtsplattform am Fuß der Fälle ist er aus der Nähe zu sehen. Vom Bahnhof Nikko fährt der Bus etwa 40 Minuten bis zur Endstation Chūzenji Onsen.
Im Tal liegen die Schreine und Tempel von Nikko, seit 1999 UNESCO-Welterbe. Zum Ensemble gehören laut Visit Nikko 103 Gebäude und Anlagen, darunter die Schreine Tōshō-gū und Futarasan, der Tempel Rinnō-ji und die Shinkyō-Brücke. Die UNESCO hebt die architektonischen und dekorativen Meisterwerke hervor, die eng mit der Geschichte der Tokugawa-Shogune verbunden sind.
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