Kurz nach „Boltgun 2“: Warhammer-Studio Auroch Digital streicht ein Viertel der Stellen
Das britische Studio aus Bristol verweist auf schwierige Marktbedingungen – obwohl sein jüngster Shooter bei Kritik und Spielern gut ankommt.

Symbolbild · Foto: mattbuck / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Das britische Entwicklerstudio Auroch Digital aus Bristol will rund ein Viertel seiner Stellen abbauen. Wie das Studio in einem inzwischen gelöschten LinkedIn-Beitrag mitteilte, hat es ein Konsultationsverfahren für Kündigungen eingeleitet, das „etwa ein Viertel der Rollen“ betrifft. Dieselben Marktbedingungen, die schon so viele andere Entwickler getroffen hätten, hätten nun auch Auroch erreicht; man habe beschlossen, das Studio umzustrukturieren, um durch eine „turbulente und unsichere Zeit“ der Branche zu kommen.
Wie viele Menschen betroffen sind, nannte Auroch nicht. Laut This Week in Videogames beschäftigte das Studio nach seinem jüngsten britischen Jahresabschluss im Schnitt 93 Mitarbeitende. Bekannt ist Auroch vor allem für den Retro-Shooter „Warhammer 40,000: Boltgun“; der Nachfolger „Boltgun 2“ erschien am 14. Oktober und kommt bei OpenCritic auf 83 Punkte, bei Steam auf 96 Prozent positive Nutzerbewertungen.
Die Entwicklung und Betreuung von „Warhammer Survivors“ sowie die weitere Unterstützung von „Boltgun 2“ sollen laut Gematsu weitergehen. Das Studio erklärte, es sei „außerordentlich stolz“ auf sein Team und bedauere die Lage zutiefst. Der Schritt reiht sich ein in eine Serie von Kürzungen in der Branche – zuletzt bei Sucker Punch und Xbox.
