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Machu Picchu: Tickets bald bis zu ein Jahr im Voraus – Hochsaison endet am 2. November

Perus Kulturminister kündigt an, dass Karten für die Inka-Stadt bald ein Jahr vorab erhältlich sein sollen. Ab dem 3. November gilt wieder das niedrigere Tageslimit von 4500 Besuchern.

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Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · UNESCO · youtube.com

Wer Machu Picchu besuchen will, soll seine Eintrittskarte bald deutlich früher sichern können. Perus Kulturminister Alberto Beingolea kündigte laut der Wirtschaftszeitung Gestión (25.10.2026) in einem Interview mit dem Sender Canal N an, dass Tickets künftig bis zu ein Jahr im Voraus verkauft werden. „Ich schätze, dass wir in drei Wochen so weit sind“, sagte er. Bisher gibt es nur Karten für das laufende Jahr. Bezahlt werden soll über ein System der staatlichen Banco de la Nación ohne Kommissionen. Es soll den Verkauf aller verfügbaren Tageskarten ermöglichen und tatsächliche Verkäufe und Besuche erfassen; das bisherige System erlaubte es laut Gestión, Tickets zu blockieren, die dann ungenutzt blieben.

Die Zahl der Besucher ist begrenzt. Nach den Regeln für 2026, über die die staatliche Nachrichtenagentur Andina berichtete, dürfen an Hochsaisontagen – darunter der Zeitraum vom 19. Juni bis 2. November – 5600 Menschen pro Tag in die Anlage, an allen anderen Tagen 4500. Einige Wege wie die Inka-Brücke und die Route nach Huchuy Picchu sind nur in der Hochsaison geöffnet. Karten gibt es ausschließlich über die offizielle Plattform tuboleto.cultura.pe, am Eingang ist ein gültiger Ausweis vorzuzeigen.

Die Inka-Stadt liegt laut UNESCO auf rund 2430 Metern Höhe inmitten eines tropischen Bergwalds und war wohl die eindrucksvollste städtische Schöpfung des Inkareichs. Das Historische Schutzgebiet Machu Picchu ist seit 1983 Welterbe – als gemischte Stätte, ausgezeichnet für Kultur und Natur. Es reicht laut dem Portal Natural World Heritage Sites vom schneebedeckten Gipfel des Salcantay (6241 Meter) bis hinab zu Nebel- und subtropischen Feuchtwäldern auf 1850 Metern; 423 Vogelarten sind dort nachgewiesen.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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