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Rumänien: Bürgermeister von Slănic Moldova soll 21.000 Euro Schmiergeld kassiert haben

Die Antikorruptionsbehörde DNA hat den Bürgermeister nach eigenen Angaben auf frischer Tat bei der Übergabe von 6.000 Euro ertappt. Es geht um einen Auftrag zur Trinkwasserversorgung. Die DNA beantragt U-Haft.

Symbolbild: Streifenwagen der rumänischen Polizei

Symbolbild · Foto: Dickelbers / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die rumänische Antikorruptionsbehörde DNA hat den Bürgermeister des Kurorts Slănic Moldova im Kreis Bacău festgenommen. Ihm wird Bestechlichkeit vorgeworfen. Nach Darstellung der Ermittler soll er am Dienstag, 27. Oktober, 6.000 Euro vom Vertreter einer Firma angenommen haben, die einen Vertrag mit dem Rathaus hatte. Die DNA spricht von einer Festnahme auf frischer Tat.

Es soll sich um eine weitere Rate gehandelt haben: Bereits am 23. Juli soll der Bürgermeister 15.000 Euro erhalten haben, insgesamt also 21.000 Euro. Hintergrund ist laut DNA ein Dienstleistungsvertrag aus dem Jahr 2025 über 1.464.349,43 Lei für Notarbeiten zur Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung. Die Zahlungen sollen mit der Vergabe, Verlängerung und Ausführung des Auftrags zusammenhängen.

Am Mittwoch sollte der Bürgermeister dem Bukarester Tribunal vorgeführt werden; die DNA beantragt 30 Tage Untersuchungshaft. Die Behörde betont, dass die Einleitung des Strafverfahrens ein Verfahrensschritt ist und die Unschuldsvermutung nicht aufhebt. Die Vorwürfe sind nicht bewiesen.

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