Sundance 2027: „Memento“ und „Y tu mamá también“ kehren im Legacy-Programm zurück
Für seine erste Ausgabe in Boulder holt Sundance Festivalklassiker zurück – darunter Filme von Christopher Nolan, Alfonso Cuarón und Justin Lin, mehrere davon in neuer 4K-Restaurierung.
Foto: Lambroscues / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
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Das Sundance Institute hat die ersten Filme für das Programm „Legacy“ (früher „From the Collection“) vorgestellt – es sind die ersten Titel, die für die Premiere des Festivals in Boulder (Colorado) feststehen. Das Sundance Film Festival läuft vom 21. bis 31. Januar 2027, die Legacy-Vorführungen vom 27. bis 31. Januar. Mitveranstalter ist die Filmplattform Letterboxd.
Zu ihrem 25. Jubiläum zeigt Sundance Justin Lins „Better Luck Tomorrow“ in der Fassung von 2002, Patricia Cardosos „Real Women Have Curves“, damals mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, und Alfonso Cuaróns „Y tu mamá también“ in 4K. Dazu kommen Tom Kalins „Swoon“ und Julie Taymors „Fool's Fire“ (beide 35 Jahre), Stacy Peraltas Dokumentarfilm „Dogtown and Z-Boys“ und Barbara Hammers „Nitrate Kisses“. Christopher Nolans „Memento“, 2001 in Sundance mit dem Waldo-Salt-Drehbuchpreis geehrt, läuft als „Cinema Interruptus“: Das Publikum darf die Vorführung mit „Stop!“ unterbrechen, um zu diskutieren; moderiert wird von Kritiker Josh Larsen.
2027 jährt sich zum 30. Mal die Gründung der Sundance Institute Collection im Filmarchiv der UCLA, die nach Angaben des Instituts Material zu mehr als 1.000 Titeln bewahrt. Weitere Legacy-Filme sollen in den kommenden Wochen folgen; Einzeltickets gibt es ab dem 8. Januar 2027, das komplette Festivalprogramm wird im Dezember erwartet.
