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Zyklon „Arnab“ trifft Indiens Ostküste: Drei Tote, 180.000 Menschen in Sicherheit

Mit Böen bis 150 km/h ist der Wirbelsturm in Andhra Pradesh auf Land getroffen. Strommasten knickten um, Flüge und Züge fielen aus. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben.

Küste bei Kakinada, Andhra Pradesh (Archivbild)

Archivbild · Foto: Adityamadhav83 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Zyklon „Arnab“ hat in der Nacht zu Mittwoch die Küste des südostindischen Bundesstaats Andhra Pradesh erreicht. Nach Angaben des indischen Wetterdienstes IMD zog das Zentrum zwischen etwa 2 und 8 Uhr Ortszeit nahe Narsapur, südwestlich von Yanam und Kakinada, über die Küste. Die Windgeschwindigkeit lag beim Landgang bei 125 bis 135 km/h, in Böen bei bis zu 150 km/h. Über Land schwächte sich der Sturm bis zum Mittag zu einem „schweren“ Zyklon ab.

Nach Angaben der Katastrophenschutztruppe NDRF starben mindestens drei Menschen. Zwei von ihnen kamen durch herabgerissene Stromleitungen ums Leben, die Umstände des dritten Todesfalls wurden nicht mitgeteilt. In Andhra Pradesh und im Nachbarstaat Odisha waren zuvor mehr als 180.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden; in Odisha standen über 2.000 Notunterkünfte bereit.

Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, vielerorts fiel der Strom aus. Flughäfen wie Visakhapatnam stellten den Betrieb ein, Zug- und Flugverbindungen wurden gestrichen, in 16 Bezirken Odishas blieben Schulen geschlossen. Örtlich fielen binnen 24 Stunden mehr als 250 Millimeter Regen, der Wetterdienst warnte vor Sturmflut in tief gelegenen Küstengebieten. Auch Nepal und Sri Lanka warnten wegen der Ausläufer vor Unwettern.

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