WSJ: USA warnen Golfstaaten vor kurzem, aber heftigem Krieg gegen Iran
Nach den US-Zwischenwahlen könnte eine neue Offensive gegen Iran folgen, berichtet die Zeitung. Das Weiße Haus äußert sich nicht zu „sensiblen Militärplänen“.

Symbolbild · Foto: U.S. Naval Forces Central Command/U.S. Fifth Fleet / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Die USA haben mehrere arabische Golfstaaten nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ aufgefordert, sich auf eine kurze, aber intensive Militäroffensive gegen Iran nach den Zwischenwahlen am 3. November einzustellen. Die Zeitung beruft sich auf Personen, die über die Gespräche informiert wurden. Demnach verlegt das US-Militär eine Patriot-Flugabwehrbatterie aus Texas in die Region und zieht Soldaten von Stützpunkten ab, die iranischem Beschuss ausgesetzt sein könnten.
Das Weiße Haus wollte sich zu „sensiblen Militärplänen, die es geben mag oder auch nicht“, nicht äußern. „Präsident Trump hält sich alle Optionen offen, um sicherzustellen, dass Iran niemals eine Atomwaffe haben kann“, hieß es. Nach einer Analyse der „Times of Israel“ sollen der Flugzeugträger „Theodore Roosevelt“ und rund 10.000 Marineinfanteristen bis Ende November im Nahen Osten eintreffen. Dann wären drei US-Flugzeugträger in der Nähe Irans. Die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran stecken fest.
