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Raffinerie Burgas: London verlängert Lukoil-Lizenz einen Tag vor Ablauf bis Februar

Großbritannien erlaubt Geschäfte mit den vier bulgarischen Lukoil-Firmen bis 26. Februar 2027. Wichtig ist das vor allem für die Versicherung der Öltanker nach Burgas.

Raffinerie Neftochim bei Burgas (Archivbild)

Archivbild · Foto: Nasomatrix / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die britische Sanktionsbehörde OFSI, die zum Finanzministerium in London gehört, hat ihre Lizenz für die bulgarischen Töchter des russischen Ölkonzerns Lukoil um vier Monate verlängert. Sie gilt nun bis zum 26. Februar 2027 und erlaubt Geschäfte mit Lukoil Bulgaria, Lukoil Neftochim Burgas, Lukoil Aviation Bulgaria und Lukoil Bunker Bulgaria. Die bisherige Genehmigung wäre nach Angaben von Dir.bg am 29. Oktober ausgelaufen. Bekanntgegeben hat die Verlängerung das bulgarische Wirtschaftsministerium.

Vizepremier und Wirtschaftsminister Alexander Pulew sprach nach Angaben der Nachrichtenagentur BTA von einem Ergebnis des „aktiven Dialogs auf Regierungsebene“ unter Ministerpräsident Rumen Radew sowie von Gesprächen mit britischen Partnern und der Botschaft in Sofia. Britische Versicherer deckten mehr als 90 Prozent der Tanker ab, die Rohöl liefern, erklärte Pulew. Sie seien von wesentlicher Bedeutung für das Funktionieren der Lieferkette.

Bereits Mitte Oktober hatte Bulgarien von der US-Sanktionsbehörde OFAC eine Verlängerung der Generallizenz für dieselben vier Unternehmen um sechs Monate erhalten. Diese gilt bis zum 24. April 2027.

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