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Israel-Wahl fast ausgezählt: Netanjahu-Lager bei 53 Sitzen – acht fehlen zur Mehrheit

Nach Auszählung von 93 Prozent der Wahllokale liegt der Likud mit 26 Sitzen vorn. Das Lager um Gadi Eisenkot kommt auf 48 Mandate, arabische Parteien auf 19.

Die Knesset in Jerusalem (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Clema12 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich eine Pattsituation ab. Nach Auszählung von 93 Prozent der Wahllokale beziehungsweise 85,6 Prozent der Stimmen kommt das Lager von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach Angaben von Ynetnews auf 53 der 120 Sitze in der Knesset – acht weniger als für eine Mehrheit nötig. Das Lager um Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot erreicht 48 Mandate, die arabischen Parteien zusammen 19.

Stärkste Kraft bleibt Netanjahus Likud mit 26 Sitzen vor Eisenkots Liste Jaschar! mit 21. Es folgen die Vereinte Liste mit 13 und Naftali Bennetts Bündnis mit 12 Sitzen. Eisenkot sprach vor Anhängern davon, Geschichte geschrieben zu haben. Netanjahu rief die „zionistische Mehrheit“ auf, zur Besinnung zu kommen und sich zu vereinen.

Noch nicht berücksichtigt sind mehr als eine halbe Million Briefwahl-Stimmen, darunter die von Soldaten. Deren Auszählung soll laut Zentralem Wahlausschuss in der Nacht beginnen und am Donnerstagabend abgeschlossen sein. Bis eine neue Regierung steht, könnte Israel länger von einer Übergangsregierung geführt werden.

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