Schüsse in Lichtenrade: Polizei korrigiert – Opfer schwebt in Lebensgefahr
Nach Schüssen im Berliner Süden ist ein 31-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Die Polizei berichtigte ihre ersten Angaben. Eine Mordkommission sucht den unbekannten Schützen.

Symbolbild · Foto: Lear 21 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Nach Schüssen im Berliner Ortsteil Lichtenrade schwebt ein Mann in Lebensgefahr. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit und korrigierte damit ihre ersten Angaben: Zunächst hatte es geheißen, das Opfer sei 47 Jahre alt und nicht lebensgefährlich verletzt. Nach dem neuen Stand ist der Mann 31 Jahre alt.
Die Schüsse fielen nach Polizeiangaben am Dienstagabend gegen 19.45 Uhr auf offener Straße. Der Mann wurde getroffen und noch am selben Abend in einem Krankenhaus notoperiert. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von einem einzelnen Schützen aus, der unerkannt entkam und nach dem gefahndet wird. Laut Berliner Zeitung wurden am Tatort offenbar sieben Patronenhülsen gesichert.
Eine Mordkommission und die Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Die Hintergründe sind unklar. Nach Aussage eines Zeugen könnte es zuvor vor einem Café einen Streit gegeben haben – bestätigt ist das nicht. In Berlin waren zuletzt wiederholt Schüsse gefallen.
