Kein zweites Pokalwunder: Hertha müht sich mit 2:0 beim Dorfclub Jeddeloh II weiter
Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Brekalo und Eitschberger trafen nach der Pause gegen den Regionalligisten, der in Runde eins Heidenheim besiegt hatte.

Archivbild · Foto: Sir James / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Hertha BSC hat das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht, sich dabei aber lange schwergetan. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga gewann am Mittwochabend in Oldenburg vor 10.000 Zuschauern mit 2:0 (0:0) beim SSV Jeddeloh II. Josip Brekalo in der 57. Minute nach Vorarbeit von Farid Alfa-Ruprecht und Julian Eitschberger sechs Minuten später sorgten für die Entscheidung.
Der Außenseiter aus der Regionalliga Nord hatte in der ersten Runde den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim mit 5:2 aus dem Wettbewerb geworfen. Auch gegen Hertha hatte Jeddeloh II die ersten guten Chancen, Kamer Krasniqi vergab in der 17. Minute die beste. Die Berliner von Trainer Stefan Leitl hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, trafen vor der Pause aber zweimal nur den Pfosten – durch Mads Petersen und Alfa-Ruprecht.
Für den Dorfverein aus dem Ammerland mit rund 1.300 Einwohnern endet damit ein historischer Pokallauf, der dem Club nach dpa-Angaben bereits rund 685.000 Euro Prämie einbrachte. Jeddeloh II wird von Burak Bahar trainiert, der von 2022 bis 2024 Herthas U17 betreute. Das Achtelfinale wird am 1. und 2. Dezember ausgetragen.
