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Google stellt Gemini 4 Carbon vor – stärkstes KI-Modell zuerst nur für Cyber-Verteidiger

Nur zwei Wochen nach Gemini 4 Argon legt Google nach: Das neue Modell Carbon soll Sicherheitslücken finden und schließen. Zugang gibt es vorerst nur für ausgewählte Sicherheitsexperten.

Google-Zentrale in Mountain View (Archivbild)

Archivbild · Foto: Asoundd / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Google hat am Mittwoch sein neues KI-Spitzenmodell Gemini 4 Carbon vorgestellt. Es kommt nur rund zwei Wochen nach Gemini 4 Argon und soll vor allem bei Cybersicherheit sowie bei langen, komplexen Programmieraufgaben glänzen. Laut Google erreicht Carbon Spitzenwerte beim Finden, Ausnutzen und Beheben von Software-Schwachstellen. In internen Tests habe es mehr als doppelt so oft sicheren Code geschrieben wie Argon.

Breit verfügbar ist das Modell noch nicht: Zunächst erhält nur ein Teil der Cyber-Verteidiger im sogenannten Fairwind-Programm Zugriff, während Google die Schutzmechanismen weiter testet. Einen Termin für die allgemeine Freigabe nannte der Konzern nicht. Der Einführungspreis liegt wie bei Argon bei 2 Dollar pro Million Eingabe-Token und 10 Dollar pro Million Ausgabe-Token.

Mit Carbon verschärft Google den Wettlauf mit OpenAI und Anthropic, die ebenfalls KI-Modelle für Programmierung und IT-Sicherheit anbieten. Das Analysehaus Constellation Research sieht in den rasch aufeinanderfolgenden Veröffentlichungen ein deutlich höheres Tempo bei Googles Spitzenmodellen. Die von Google genannten Bestwerte in Vergleichstests sind bislang nicht unabhängig überprüft.

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