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Hegseth entlässt obersten Militärplaner – während Trump neue Iran-Angriffe erwägt

US-Verteidigungsminister Hegseth hat Generalleutnant Brett Sylvia gefeuert, den Chef für Strategie und Planung im Generalstab. Einen Grund nannte das Pentagon nicht, einen Nachfolger gibt es noch nicht.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (Archivbild)

Archivbild · Foto: Chad McNeeley / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den obersten Militärplaner des Pentagons entlassen. Betroffen ist Generalleutnant Brett Sylvia, der im Vereinigten Generalstab die Abteilung für Strategie, Planung und Politik („J5“) leitete. Das wurde am Mittwoch (Ortszeit) bekannt, zuerst hatte das Magazin „The Atlantic“ berichtet. Nach Angaben eines Verteidigungsbeamten wurde kein Grund genannt, ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Die Entlassung fällt in eine heikle Phase: Die USA führen seit acht Monaten gemeinsam mit Israel Krieg gegen Iran. Präsident Donald Trump nennt neue Angriffe nach den Kongresswahlen in der kommenden Woche eine Option. US-Vertreter haben Verbündete in der Region laut AP aufgefordert, sich auf mögliche neue Militärschläge und iranische Vergeltung vorzubereiten; eine endgültige Entscheidung soll Trump nach Angaben zweier Diplomaten noch nicht getroffen haben. Ein dritter Flugzeugträger ist auf dem Weg in die Region.

Sylvia, früher Kommandeur der 101. Luftlandedivision, diente 32 Jahre in der Armee. Er ist bereits der zweite Leiter dieser Abteilung, der unter Hegseth gehen muss. Ein Sprecher des Generalstabs dankte ihm für seinen Dienst. Insgesamt haben unter Hegseth fast zwei Dutzend Generäle, Admiräle und andere Spitzenkräfte ihren Posten verloren, meist ohne öffentliche Begründung. Hegseth nennt seinen Kurs „Rechenschaft“, Kritiker wie der demokratische Senator Mark Kelly werfen ihm eine Säuberung der Militärführung vor.

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