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Xbox-Umsatz sinkt erneut: Hardware minus 14 Prozent, Spiele und Dienste minus 2 Prozent

Microsofts Spielesparte schrumpft das vierte Quartal in Folge, der Rückgang fällt aber deutlich kleiner aus als zuletzt. Konsolen verkaufen sich weiter schwach.

Symbolbild: Xbox Series X und Series S in einem Elektronikmarkt in Nagoya

Symbolbild · Foto: Kyu3a / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Microsoft hat am 28. Oktober seine Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 (Juli bis September 2026) vorgelegt. Der Umsatz mit Xbox-Inhalten und -Diensten – dazu zählen eigene und fremde Spiele, Zusatzinhalte, Cloud-Gaming, Werbung und der Game Pass – sank im Jahresvergleich um 2 Prozent, währungsbereinigt um 1 Prozent. Laut Inven Global ist es der vierte Rückgang in Folge, allerdings deutlich weniger als die minus 10 Prozent im Vorquartal.

Der Hardware-Umsatz mit Xbox-Konsolen fiel laut Simulation Daily um 14 Prozent, weil weniger Geräte verkauft wurden. Insgesamt kam die Xbox-Sparte demnach auf rund 5,38 Milliarden Dollar, 2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Belastet haben vor allem geringere Erlöse mit Spielen anderer Anbieter und mit dem Game Pass; eigene Spiele legten zu. Finanzchefin Amy Hood hatte zuvor ein Minus im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet.

Xbox wird inzwischen im neu zugeschnittenen Segment „Devices and Consumer“ geführt, das insgesamt 15,5 Milliarden Dollar umsetzte, 3 Prozent weniger. Der Gesamtkonzern steigerte den Umsatz dagegen dank der Cloud um 19 Prozent auf 92,3 Milliarden Dollar. Xbox-Chefin Asha Sharma setzt laut Inven Global auf Profitabilität; Microsoft will im laufenden Geschäftsjahr wieder wachsen.

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