Siegtor in der Nachspielzeit: Nationalspieler Undav erlöst den VfB in Paderborn
Lange tat sich der VfB Stuttgart im DFB-Pokal beim SC Paderborn schwer. Dann traf Deniz Undav in der 91. Minute zum 1:0 – und sprach danach selbst von einer „bodenlosen“ ersten Halbzeit.

Archivbild · Foto: Bryan Berlin / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der VfB Stuttgart steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Beim Zweitligisten SC Paderborn gewann das Team von Trainer Sebastian Hoeneß am Mittwochabend mit 1:0. Das einzige Tor erzielte Nationalspieler Deniz Undav in der Nachspielzeit (90.+1) nach einer flachen Hereingabe von Chris Führich. Paderborn spielte seit der 38. Minute nach einer Roten Karte gegen Laurin Curda in Unterzahl. Maximilian Mittelstädt traf kurz vor der Pause die Latte, Jamie Leweling sah Gelb, Angelo Stiller wurde zur zweiten Halbzeit ausgewechselt.
Undav, der in die Startelf zurückgekehrt war, fand danach deutliche Worte: „Unsere erste Halbzeit war bodenlos, wirklich bodenlos“, sagte er laut „Stuttgarter Zeitung“. „Aber wir haben von Anfang an gesagt, dass nur der Sieg zählt, egal, wie dreckig es sein wird.“ Hoeneß räumte ein: „Wir haben Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten.“ Nach der Roten Karte sei das Spiel gekippt, der Sieg am Ende verdient.
Für den VfB geht es bereits am Samstag in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen weiter. Undav: „Wir müssen das jetzt abhaken und den Fokus auf das Spiel am Samstag in Leverkusen legen.“ Das Achtelfinale des DFB-Pokals wird am 1. und 2. Dezember ausgetragen.
