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Kälte hilft den Modehändlern: Plus in Kalenderwoche 43 – doch die Stimmung bleibt trüb

Sinkende Temperaturen, Regen und Sturm haben dem stationären Modehandel in Deutschland endlich mehr Umsatz gebracht. Laut Ifo hat sich das Geschäftsklima im Oktober dennoch deutlich eingetrübt.

Titelgrafik TERRA WORLD NEWS: Mode

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Für den Großteil der stationären Modegeschäfte in Deutschland endete die 43. Kalenderwoche mit einem Umsatzplus. Das meldet die Fachzeitschrift TextilWirtschaft aus ihrem wöchentlichen Händlerpanel TW-Testclub. Die Temperaturen waren vielerorts auf einstellige Werte gesunken, starke Regenfälle und teils heftige Stürme steigerten zusätzlich die Nachfrage nach warmer Kleidung. Ein namentlich nicht genannter Händler aus Hessen berichtete der Zeitschrift, plötzlich verkauften sich Jacken, die schon sechs Wochen im Laden hingen – „Wer hätte es gedacht?“

Die Stimmung in der Branche hat das bislang kaum verbessert. Nach einer Sonderauswertung des Ifo-Instituts für die TextilWirtschaft hat sich das Geschäftsklima im Bekleidungs- und im Schuhhandel im Oktober deutlich eingetrübt. Im September hatten sich die Händler noch so optimistisch gezeigt wie zuvor in keinem Monat dieses Jahres. Grund für den Rückschlag ist laut der Auswertung das schwache Herbstgeschäft; die Gesamtwirtschaft wird dagegen zunehmend positiver eingeschätzt.

Für den November hoffen die Händler auf mehr. Laut TW-Testclub sollen vor allem zusätzliche Veranstaltungen und der mit sinkenden Temperaturen wachsende Bedarf an Winterkleidung die Umsätze steigern. Mit der beginnenden Vorweihnachtszeit setzen die Geschäfte zudem auf Events und festlich geschmückte Innenstädte, um Kundschaft anzulocken.

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