KI-Software unter Druck: ServiceNow-Aktie bricht nach Quartalszahlen um fast 20 % ein
Der Softwarekonzern wächst um gut 20 Prozent auf 4,11 Milliarden Dollar Umsatz, verfehlt aber die Gewinnerwartung. Vorbörslich verliert die Aktie rund 19 Prozent – auch Fortinet stürzt ab.

Archivbild · Foto: Donny Gonzo / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Der US-Softwarekonzern ServiceNow hat am Mittwochabend nach US-Börsenschluss Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 20,5 Prozent auf 4,11 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Erwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie verfehlte mit 1,00 Dollar jedoch knapp die von Analysten erwarteten 1,02 Dollar.
Die Aktie fiel nachbörslich um rund 17 Prozent, im vorbörslichen US-Handel am Donnerstag lag das Minus nach Angaben von Reuters bei etwa 19 Prozent. Laut SiliconANGLE blieb auch die Umsatzprognose für das Schlussquartal unter den Schätzungen der Analysten. Im Sog brachen weitere Softwarewerte ein: Fortinet verlor nach eigenen Quartalszahlen vorbörslich rund 25 Prozent.
Konzernchef Bill McDermott verwies auf das KI-Geschäft: Der jährliche Vertragswert mit KI-Produkten soll bis Jahresende auf mindestens 1,7 Milliarden Dollar steigen. „Wir haben eine greifbare KI-Monetarisierung“, sagte McDermott in der Telefonkonferenz mit Analysten.
