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Bericht: Mutmaßliche China-Agentin suchte Nähe zu Nvidia-Chef Jensen Huang

Laut New York Times halten US-Dienste eine Managerin des Rechenzentrumsbetreibers Megaspeed für eine Quelle Pekings. Trump soll vor einem Jahr informiert worden sein – und nichts unternommen haben.

Nvidia-Chef Jensen Huang (Archivbild)

Archivbild · Foto: Anderseidesvik / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

US-Geheimdienste sind nach einem Bericht der New York Times vom Donnerstag zu dem Schluss gekommen, dass eine leitende Mitarbeiterin des Rechenzentrumsbetreibers Megaspeed mit Sitz in Singapur mutmaßlich Informationen an Peking weitergibt. Bei ihrer Überwachung sei ein enger Kontakt zu Nvidia-Chef Jensen Huang aufgefallen. Die Zeitung stützt sich auf anonyme Quellen; Huang selbst wird kein Fehlverhalten vorgeworfen. Anklagen sind nicht bekannt.

Megaspeed steht bereits im Verdacht, chinesischen Firmen Zugang zu in China verbotenen Nvidia-Chips verschafft zu haben. Laut von der Zeitung ausgewerteten Handelsdaten kaufte eine malaysische Schwesterfirma zwischen Juni 2024 und Februar 2026 Technik mit Nvidia-Chips für mindestens 4,8 Milliarden Dollar. Die Ermittlungen gegen das Unternehmen liegen inzwischen beim US-Justizministerium.

Präsident Donald Trump soll vor rund einem Jahr unterrichtet worden sein, aber nicht gehandelt haben – nach Darstellung der Zeitung auch aus Sorge um Nvidias Chipgeschäft und die Handelsbeziehungen zu China. Nvidia sprach von gewöhnlichen Geschäftskontakten; Kunden wie Megaspeed erhielten keine sensiblen Informationen. Megaspeed will laut Bericht mit den US-Behörden kooperieren, Chinas Botschaft wies den Bericht als Verleumdung zurück.

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