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The Classic Review: „ein höchst faszinierendes, unterhaltsames und fein ausgeführtes Programm“

Daniil Trifonov – „Mi Historia Americana: Sur“ im Test: Klavierreise durch Lateinamerika

Klassik / Latin · Deutsche Grammophon · Release 02.10.2026

Nach dem Nordamerika-Album widmet sich der Pianist Südamerika und der Karibik – mit Ginastera, Villa-Lobos, zwei Ersteinspielungen und einem eigenen Tango.

ALBUMBeim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Steven Pisano (Feast of Music) / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video zur Single: YouTube · Deutsche Grammophon · youtube.com

Single: Ginastera: Milonga op. 3 Nr. 1

Daniil Trifonov hat am 2. Oktober bei der Deutschen Grammophon das Doppelalbum „Mi Historia Americana: Sur“ veröffentlicht, das Gegenstück zu „My American Story: North“ von vor zwei Jahren. Das Programm reicht von Ary Barrosos „Aquarela do Brasil“ über Alberto Ginasteras Zweite Klaviersonate und Heitor Villa-Lobos' „Bachianas Brasileiras Nr. 4“ bis zu Stücken von Michel Camilo, Rafael Landestoy und Ernesto Lecuona. Als Ersteinspielungen sind Gabriela Lena Franks „Sonata Andina“ und „Cuadros del Sur“ von Osvaldo Golijov und Gonzalo Grau dabei; das São Paulo Symphony Orchestra spielt unter der Leitung von Grau. Dazu kommt ein Tango aus Trifonovs eigener Feder.

Die Idee entstand laut Trifonov, als er mit seiner Familie während der Corona-Pandemie monatelang in der Dominikanischen Republik festsaß. Azusa Ueno nennt das Album bei The Classic Review ein höchst faszinierendes, unterhaltsames und fein ausgeführtes Programm, erfrischend und musikalisch aufschlussreich. Besonders hebt die Kritik den langsamen Satz „Adagio sereno“ hervor; Landestoys „El vals de Santo Domingo“ sei schlicht charmant.

Das Video zeigt Trifonovs Aufnahme von Ginasteras „Milonga“ op. 3 Nr. 1, die ebenfalls auf dem Album steht, aus dem YouTube-Kanal der Deutschen Grammophon.

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