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Stellantis verringert Quartalsverlust deutlich – Europa wächst, Nordamerika schwächelt

Der Opel- und Fiat-Mutterkonzern hat im dritten Quartal 453 Millionen Euro Verlust gemacht – nach 4,5 Milliarden ein Jahr zuvor. Konzernchef Filosa bestätigt die Prognose.

Verwaltungsgebäude in Turin-Mirafiori (Archivbild)

Archivbild · Foto: Bruce The Deus / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Stellantis hat im dritten Quartal einen Nettoverlust von 453 Millionen Euro verbucht, nach 4,53 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum; das teilte der Konzern am 28. Oktober mit. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf 37,6 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis auf 256 Millionen Euro – eine Marge von 0,7 Prozent. Der industrielle freie Cashflow war mit minus 4,0 Milliarden Euro weiter negativ.

Die Auslieferungen an Händler sanken insgesamt um ein Prozent auf 1,286 Millionen Fahrzeuge. In Nordamerika gingen sie um 12 Prozent auf 357.000 zurück, im erweiterten Europa stiegen sie um 10 Prozent auf 588.000. Die Verkäufe von Elektro-Pkw in Europa legten laut Stellantis um 65 Prozent zu, mit den Modellen des chinesischen Partners Leapmotor um 93 Prozent.

Konzernchef Antonio Filosa bestätigte die Jahresprognose und erwartet für 2027 einen positiven industriellen freien Cashflow. Bis Jahresende will Stellantis nach eigenen Angaben mindestens 40 Prozent seines Effizienzprogramms über sechs Milliarden Euro umgesetzt haben.

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