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Finger mit Tastsinn: RAI Institute zeigt Roboterhände, die Bälle fangen und werfen

Ein neues Video des US-Forschungsinstituts erklärt die Tastsensoren des Zwei-Arm-Roboters AthenaZero. Seine seilgetriebenen Finger schließen sich in rund 80 Millisekunden.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: NearEMPTiness / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · RAI Institute · youtube.com

Das RAI Institute aus Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts hat ein neues Video zu seinem Forschungsroboter AthenaZero veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen die Tastsensoren der Hände: In jeder Handfläche sitzen acht, in jeder Fingerspitze drei druckempfindliche Sensoren, die 200-mal pro Sekunde messen. Laut dem Fachaufsatz des Teams erkennen sie, wo eine Berührung stattfindet, auf etwa drei Millimeter genau bei einer Kraftauflösung von rund 0,1 Newton.

Jede Hand hat drei Finger, die über dünne Seile aus der Kunstfaser Dyneema bewegt werden. Die Motoren sitzen nicht in der Hand, sondern im Rumpf; die Kraft läuft über 1,8 Meter lange Seilzüge. Das hält die Arme leicht und schnell: Die Finger schließen sich in rund 80 Millisekunden und umgreifen Gegenstände vom Ei bis zum Hammer.

AthenaZero ist ein feststehender Zwei-Arm-Roboter, kein laufender Humanoide. In Tests warf er einen Tennisball mit gut 30 Metern pro Sekunde und fing Baseballs mit bis zu etwa 18 Metern pro Sekunde – zuverlässig allerdings nur bis rund 13 Meter pro Sekunde. Daten zur Langzeit-Haltbarkeit der Seilzüge liegen noch nicht vor, ein Produkt ist nicht angekündigt.

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