Wie Quantentechnik entsteht: TUM-Video führt durch Münchner Exzellenzcluster MCQST
In einer neuen Folge der Reihe „close-up“ besucht eine Doktorandin der TU München das Quanten-Exzellenzcluster MCQST – dort werden Grundlagen für Quantensimulatoren, -sensoren und neue Materialien gelegt.
Foto: Heedmane / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · TUMuenchen · youtube.com
Die Technische Universität München (TUM) hat am 29. Oktober eine neue Folge ihrer Videoreihe „close-up“ veröffentlicht. Darin besucht die Doktorandin Nina das Munich Center for Quantum Science and Technology (MCQST). Laut Videobeschreibung erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dort die Grundlagen komplexer Quantensysteme und legen damit den Grundstein für die Quantentechnologie.
Ziel des Clusters ist es nach TUM-Angaben, die Quanteninformationswissenschaft voranzutreiben: durch die gezielte Beherrschung der Verschränkung, den Aufbau komplexer Vielteilchen-Quantensysteme und die Überführung in Anwendungen – von Quantensimulatoren und Quantensensoren bis zu neuartigen Quantenmaterialien.
Das MCQST ist ein gemeinsames Exzellenzcluster der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der TUM; Partner sind außerdem das Max-Planck-Institut für Quantenoptik, das Walther-Meißner-Institut und das Deutsche Museum. Im Mai 2025 wurde das Cluster in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern um sieben Jahre verlängert; die zweite Förderphase der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) läuft seit 2026. Zu den Forschungsthemen zählen laut Max-Planck-Institut unter anderem Quantenkryptografie, Quantensensoren und Quantennetzwerke.
