Seasick Steve – „The Last Season Of America“ im Test: Blues-Abgesang auf die USA
Der in Norwegen lebende Kalifornier rechnet mit seiner alten Heimat ab. Die Kritiken gehen auseinander – von 7 von 10 Punkten bis „lauwarm“.
Foto: Bengt Nyman / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Seasick Steve · youtube.com
Single: The Last Season Of America
Seasick Steve hat am 18. September bei Eastcote Recordings sein Album „The Last Season Of America“ veröffentlicht. Laut laut.de verarbeitet der in Norwegen lebende Kalifornier darin seine Sorge über die Politik der Trump-Regierung und den Eindruck, dass die USA im Niedergang sind – am deutlichsten im Titelsong und in „Bad Things“. Begleitet wird er von Martin Terefe am Bass, Dave Okumu an der zweiten Gitarre und Dan Magnusson am Schlagzeug; bei „El Camino“ singt Ricardo Arjona mit.
Hugo Simoes vergibt bei Americana UK 7 von 10 Punkten und beschreibt den Titelsong zum Auftakt als traurige Akustikballade mit einer Anklage gegen das heutige Amerika; „Bad Things“ fällt mit rückwärts laufenden Gitarrensoli auf. Gil Bieler ist bei laut.de skeptischer: Als Gesamtwerk bleibe das Album „lauwarm“, „nicht schlecht genug, um sich daran zu stören, aber auch nicht gut genug, um es zu empfehlen“. Als Anspieltipp nennt er „Free Man“.
Das Video ist das offizielle Musikvideo zum Titelsong „The Last Season of America“ aus dem YouTube-Kanal von Seasick Steve.
