KI-Rechenzentren und Satelliten: STMicro wächst um 18 % – Nachfrage übersteigt Angebot
Der europäische Chipkonzern steigert den Umsatz auf 3,76 Mrd. Dollar und erwartet für das vierte Quartal 4,15 Mrd. Das KI-Geschäft soll 2027 auf deutlich über 2 Mrd. Dollar wachsen.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Der europäische Halbleiterhersteller STMicroelectronics hat im dritten Quartal 3,76 Milliarden Dollar umgesetzt, 17,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der operative Gewinn verdoppelte sich laut Mitteilung vom Donnerstag auf 367 Millionen Dollar, unter dem Strich blieben 291 Millionen. Die Bruttomarge stieg um 4,1 Prozentpunkte auf 37,3 Prozent. Beim bereinigten Gewinn je Aktie (0,37 Dollar) blieb ST laut Investing.com knapp unter den Erwartungen der Analysten.
Für das vierte Quartal stellt das Unternehmen im Mittel 4,15 Milliarden Dollar Umsatz und eine Bruttomarge von 39 Prozent in Aussicht, für das Gesamtjahr rund 14,5 Milliarden. Als Wachstumstreiber nennt Konzernchef Jean-Marc Chery KI-Rechenzentren und die Kommunikation mit Satelliten im niedrigen Erdorbit. „Die Nachfrage liegt weiterhin deutlich über dem Angebot“, erklärte Chery.
Mit KI-Rechenzentren setzt ST in diesem Jahr laut Telefonkonferenz rund 1,3 Milliarden Dollar um, 2027 sollen es „deutlich über zwei Milliarden“ werden. Manager Rémy El-Ouazzane rechnet damit, dass das Wachstum im kommenden Jahr eher durch Kapazitäten als durch die Nachfrage begrenzt wird; die Kapazität für Silizium-Photonik soll sich vervierfachen.
