Jazzfest Berlin startet: 24 Konzerte, vier Uraufführungen und 60 Jahre Globe Unity
Bis Sonntag spielen mehr als 130 Musikerinnen und Musiker aus über 25 Ländern. Zum Abschluss feiert Alexander von Schlippenbachs Globe Unity Orchestra Jubiläum.

Archivbild · Foto: Christoph Rieger / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Am heutigen Donnerstag beginnt das Jazzfest Berlin. Die 63. Ausgabe läuft bis Sonntag, 1. November, im Haus der Berliner Festspiele sowie im A-Trane, im Quasimodo und in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche; künstlerische Leiterin ist Nadin Deventer. Angekündigt sind 24 Konzerte mit mehr als 130 Musikerinnen und Musikern aus über 25 Ländern, darunter vier Uraufführungen, zwei Europa- und fünf Deutschlandpremieren. Seit Montag läuft bereits die Community Week mit Workshops und Konzerten, unter anderem in Moabit.
Laut der Programmvorschau des Europe Jazz Network eröffnet ein eigens zusammengestelltes Septett des US-Saxofonisten Anthony Braxton das Festival mit einer Uraufführung. Zum Abschluss am Sonntag feiert Alexander von Schlippenbachs Globe Unity Orchestra, gegründet 1966, mit George Lewis, Aki Takase und Evan Parker sein 60-jähriges Bestehen. Außerdem stehen unter anderem das Immanuel Wilkins Quartet, Amir ElSaffars New Quartet, die britische Trompeterin Laura Jurd und das Tomeka Reid Quartet auf dem Programm. Tickets gibt es über die Berliner Festspiele; Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehinderung (Merkzeichen B) haben freien Eintritt.
