Aston Martin: Valhalla treibt den Umsatz um 36 Prozent – Verlust schrumpft
Der britische Sportwagenbauer hat im dritten Quartal deutlich mehr umgesetzt und weniger Verlust gemacht. Die Jahresziele bleiben – doch die Schulden steigen.

Archivbild · Foto: david falkner from Birmingham, England / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Aston Martin hat im dritten Quartal 388,7 Millionen Pfund umgesetzt, 36 Prozent mehr als vor einem Jahr; das berichtete Investing.com am 28. Oktober. Treiber war der Hybrid-Supersportwagen Valhalla, von dem im Quartal 127 Exemplare ausgeliefert wurden. Insgesamt blieb der Absatz mit 1.431 Fahrzeugen nahezu stabil, bei den übrigen Modellen sank er von 1.428 auf 1.304.
Der bereinigte Vorsteuerverlust schrumpfte auf 75,6 Millionen Pfund nach 106,9 Millionen im Vorjahr, fiel aber höher aus als von Analysten erwartet. Die Bruttomarge stieg laut Investing.com von 29 auf 37,4 Prozent. Die Nettoverschuldung wuchs bis Ende September auf 1,57 Milliarden Pfund; Aston Martin nahm zudem neue Kredite über 550 Millionen Pfund auf und kürzte den Investitionsplan für 2026 bis 2030 von rund zwei auf rund 1,7 Milliarden Pfund.
Firmenchef Adrian Hallmark sprach von „tangible and consistent progress“ (spürbaren und stetigen Fortschritten) und erwartet, dass sich der Schwung „into Q4 and beyond“ fortsetzt. Die Jahresziele bleiben unverändert, darunter ein Absatz auf dem Niveau von 2025 (5.448 Fahrzeuge) und rund 500 Valhalla-Auslieferungen.
