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Generalstreik in Italien: Züge, Flüge und Häfen gegen hohe Lebenskosten

Die Gewerkschaft USB und weitere Organisationen streiken 24 Stunden gegen steigende Preise und Rüstungsausgaben. Betroffen sind Bahn, Luftverkehr, Taxis, Autobahnen und zahlreiche Häfen.

Symbolbild: der Bahnhof Roma Termini

Symbolbild · Foto: Thomas Dahlstrøm Nielsen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

In Italien findet am Freitag ein 24-stündiger Generalstreik im öffentlichen und privaten Sektor statt. Aufgerufen hat die Basisgewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB), unterstützt von Cobas und weiteren Organisationen. Sie protestieren gegen steigende Lebenshaltungskosten sowie gegen Ausgaben für Militär und Aufrüstung. Die Gewerkschaften fordern, dass Löhne wieder automatisch an die Inflation gekoppelt werden („scala mobile“), eine niedrigere Mehrwertsteuer auf Güter des Grundbedarfs und eine Umschichtung von Geldern aus dem Militär in Gesundheit und Bildung.

Der Bahnverkehr ist von Donnerstag, 21 Uhr, bis Freitag, 21 Uhr, betroffen, bestreikt werden Trenitalia, Italo und Trenord. Garantiert sind Pendlerzüge zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 18 und 21 Uhr. Luftverkehr und Taxis sind den ganzen Tag betroffen, das Autobahnpersonal streikt seit Donnerstagabend. In Rom ist der Nahverkehr der ATAC nur bis 8.30 Uhr und zwischen 17 und 20 Uhr gesichert.

Hafenarbeiter in Genua, Livorno, Triest, Gioia Tauro und weiteren Häfen beteiligen sich an einem internationalen Aktionstag gegen Waffenhandel. Nach Angaben der Organisatoren umfasst die Aktion mehr als 100 Häfen in 17 Ländern. Die USB lädt zu Kundgebungen in Rom ab 10.30 Uhr auf der Piazza dei Cinquecento vor dem Bahnhof Termini und in Mailand ab 10 Uhr. In größeren Städten werden zudem Studentenproteste erwartet.

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