PFL-Champion Nemkov: UFC-Kämpfer bekommen nur „ein paar Pfennige“
Vor seiner Titelverteidigung in Dubai kritisiert PFL-Schwergewichts-Champion Vadim Nemkov die Bezahlung in der UFC – und erklärt, warum er nie dort unterschrieben hat.

Symbolbild · Foto: PFL MMA / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
PFL-Schwergewichts-Champion Vadim Nemkov (20-2, 1 NC) hat die Bezahlung der Kämpfer in der UFC scharf kritisiert. „Die UFC ist sozusagen eine riesige Gelddruckmaschine“, sagte der Russe im Interview mit Ushatayka, über das Sherdog berichtete. Die Kämpfer dagegen bekämen „nur ein paar Pfennige“; sie müssten wegen der großen Belastung für ihre Gesundheit viel mehr verdienen.
Ohne Namen zu nennen, schilderte Nemkov eine Veranstaltung, bei der viele MMA-Veteranen anwesend gewesen seien: „Es ist sehr traurig, Kämpfer zu sehen, die ihre Karriere beendet haben.“ Die Hälfte habe ausgesehen wie gewöhnliche Arbeiter in abgetragenen Hemden. Das Verdienstpotenzial sei ein Hauptgrund, warum er nicht zur UFC gewechselt sei: In der PFL könne er grob gesagt doppelt so viel verdienen. „Wenn ich hier einmal kämpfe, müsste ich dort dreimal kämpfen.“
Nemkov verteidigt seinen Titel am 14. November bei PFL Dubai gegen Sergei Bilostenniy – es ist der Hauptkampf der Veranstaltung.
