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Raketenalarm vor der Pressekonferenz – dann Canelo: „Ich glaube nicht an Abkürzungen“

Kurz vor der letzten Pressekonferenz vor Canelo gegen Mbilli warnten Handys in Riad vor einer Bedrohung aus der Luft. Nach rund 20 Minuten Entwarnung – der WM-Kampf am Samstag bleibt angesetzt.

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Foto: Presidencia de la República Mexicana / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · DAZN Boxing · youtube.com

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr Ortszeit erhielten Mobiltelefone in Riad einen Notfallalarm wegen einer „feindlichen Bedrohung aus der Luft“. Canelo Álvarez und Christian Mbilli waren zu diesem Zeitpunkt schon in der Arena. Nach etwa 20 Minuten wurde der Alarm aufgehoben, der saudische Zivilschutz gab Entwarnung, und die Pressekonferenz begann. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur SPA, die Athlon Sports zitiert, wurden zwei von den jemenitischen Huthi abgefeuerte ballistische Raketen abgefangen; herabfallende Trümmer verletzten einen Menschen leicht.

Auf dem Podium gab sich Canelo (63-3-2, 39 K.-o.) kämpferisch. „Ich glaube nicht an Abkürzungen“, sagte er laut Yahoo Sports. „Ich will wieder Champion sein, und ich will gegen die Besten antreten.“ Laut Athlon Sports sagte er außerdem: „Ich bin jetzt der Herausforderer, aber in meinem Kopf bin ich Champion, seit ich ein kleiner Junge war.“ Weltmeister Mbilli (29-0-1, 24 K.-o.) konterte: „Ich bin bereit, die Welt zu schocken. Am Samstag wird es eine andere Geschichte, und ich komme, um zu gewinnen.“

Canelos Trainer Eddy Reynoso erinnerte daran, dass die Pressekonferenz auf den 21. Jahrestag von Canelos Profidebüt fiel. Am Freitag steht das Wiegen an, am Samstag geht es in Riad um Mbillis WBC-Titel im Supermittelgewicht (DAZN).

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