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Zweifel an KI-Milliarden: Chipaktien in Asien stürzen ab – SK Hynix verliert 7 Prozent

Nach enttäuschenden Zahlen von Alphabet, Amazon und Intel fliehen Anleger aus Chipwerten. Seouls Kospi rutscht zeitweise um mehr als 5 Prozent ab, eine Handelsbremse greift.

Titelgrafik TERRA WORLD NEWS

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Die Sorge um die hohen Kosten des KI-Ausbaus hat am Freitag die Chipaktien in Asien auf Talfahrt geschickt. In Seoul schloss der Leitindex Kospi bei 5.730,74 Punkten, ein Minus von 3,48 Prozent. Im Handelsverlauf hatte er zeitweise mehr als 5 Prozent verloren. Gegen 10:05 Uhr Ortszeit griff ein sogenannter Sell-Sidecar, der Programmverkäufe vorübergehend stoppt – zum ersten Mal seit dem Absturz vom 15. Oktober.

Am stärksten traf es den Speicherchip-Hersteller SK Hynix, dessen Aktie um 7,08 Prozent fiel. Samsung Electronics gab 3,02 Prozent nach. In Tokio verloren der Testgerätehersteller Advantest und der Anlagenbauer Tokyo Electron im Handelsverlauf jeweils mehr als 5 Prozent, SoftBank fast 7 Prozent. Der Chipfertiger TSMC lag in Taiwan zeitweise 1,8 Prozent im Minus.

Auslöser waren schwache Zahlen aus den USA: Alphabet und Amazon hatten mit Gewinn und Mittelzufluss enttäuscht, Intel brach nach einem schwachen Ausblick um mehr als 20 Prozent ein. „Die aufeinanderfolgenden Enttäuschungen von Big-Tech-Konzernen und Chipherstellern haben einen Ausverkauf entlang der gesamten KI-Wertschöpfungskette ausgelöst“, sagte Analyst Kang Jin-hyuk von Shinhan Securities.

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