Nach Drohnenangriffen im Schwarzen Meer: EU-Abgeordnete reisen nach Sofia und Warna
Eine Delegation des Europaparlaments will sich vor Ort ein Bild der Lage machen – mit Besuch des Marinestützpunkts Warna. Anlass sind die Drohnenangriffe auf Handelsschiffe vor der bulgarischen Küste.

Archivbild · Foto: Alexey Komarov / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Eine Delegation des Europäischen Parlaments besucht Sofia und Warna, um sich vor Ort über die Sicherheitslage im Schwarzen Meer zu informieren. Zu ihr gehören laut der Nachrichtenagentur BTA die Abgeordneten Angelika Winzig (Österreich), Sven Simon (Deutschland) und Jacek Protas (Polen). Eingeladen haben die bulgarischen EU-Abgeordneten Andrej Nowakow und Emil Radew (GERB/EVP).
In Warna stehen der Marinestützpunkt und das Krisenreaktionszentrum der Marinehochschule „N. J. Wapzarow“ auf dem Programm. Am Samstag, 31. Oktober, wollen die Abgeordneten in Warna vor die Presse treten.
Der Besuch folgt wenige Tage nach einer Resolution des Europaparlaments vom 22. Oktober, die die Angriffe auf die Schifffahrt verurteilt und EU-Geld für mehr Sicherheit in Bulgarien und Rumänien fordert. Am 28. Oktober war das Containerschiff „Contship Jet“ laut Verteidigungsminister Dimitar Stojanow rund 21 Seemeilen südöstlich von Schabla von drei Seedrohnen getroffen worden.
