Philippinen: Vulkan Mayon bricht aus – Aschesäule drei Kilometer hoch, Alarmstufe 3
Der Mayon in der Provinz Albay ist am Mittag explosiv ausgebrochen. Die Vulkanbehörde Phivolcs hob die Alarmstufe von 2 auf 3 an und rät, die Sperrzone von sechs Kilometern zu räumen.

Archivbild · Foto: Jaycee Esmeria / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Auf den Philippinen ist der Vulkan Mayon am Freitag um 11.53 Uhr Ortszeit (4.53 Uhr MEZ) ausgebrochen. Die Vulkanbehörde Phivolcs sprach von einem „mäßig explosiven“ Ausbruch, der etwa sechs Minuten dauerte. Eine dichte Aschewolke stieg rund 3.000 Meter über den Krater und trieb nach West-Südwest.
Phivolcs hob die Alarmstufe von 2 auf 3 an. Der Vulkan befinde sich in einer neuen Phase magmatischer Aktivität; in den kommenden Tagen bis Wochen steige die Gefahr von Lavaströmen und gefährlichen pyroklastischen Strömen. Die Behörde empfiehlt, die ständige Gefahrenzone im Umkreis von sechs Kilometern zu räumen, und warnt Flugzeuge vor der Nähe des Gipfels.
Ascheregen wurde unter anderem in Daraga, Camalig und Guinobatan erwartet. Der Gouverneur der Provinz Albay, Noel Rosal, setzte den Unterricht an allen Schulen aus. Angaben über Verletzte oder Evakuierungszahlen lagen zunächst nicht vor.
