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Iran: Vier Tanker in der Straße von Hormus auf Minen gelaufen

Laut Revolutionsgarden fuhren die Schiffe auf einer „nicht genehmigten“ Südroute. Die USA erklären die Hauptkorridore für minenfrei. Eine unabhängige Bestätigung für die Tanker gibt es bislang nicht.

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Foto: Ali khodabakhsh / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Al Jazeera English · youtube.com

Irans Revolutionsgarden (IRGC) haben am Donnerstag erklärt, drei „regelwidrige“ Öltanker seien in den vergangenen 24 Stunden auf der „nicht genehmigten Südroute“ der Straße von Hormus auf Minen gelaufen, explodiert und in Brand geraten. Später meldete die iranische Armee, ein vierter Tanker habe östlich der Meerenge nach Minenkontakt Feuer gefangen und sei manövrierunfähig. Die Schiffe hätten Radar und Navigationssysteme abgeschaltet und Warnungen ignoriert, so die IRGC. Wann genau sich die Vorfälle ereigneten und unter welcher Flagge die Tanker fuhren, war zunächst unklar.

Das US-Zentralkommando CENTCOM hatte bereits am Mittwoch erklärt, die Minen in den „primären Transitrouten“ seien beseitigt. IRGC-Sprecher Hossein Mohebi wies das zurück und verlangte unabhängige Belege. Die britische Seesicherheitsbehörde UKMTO meldete lediglich ein gesunkenes Holzschiff (Dau) neun Seemeilen nördlich des omanischen Chasab; die Besatzung wurde gerettet. Einen Zusammenhang mit den Tankern stellte die Behörde nicht her.

Seit Kriegsbeginn am 28. Februar schränkt Iran den Schiffsverkehr durch die Meerenge stark ein, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs fließt. Die USA blockieren iranische Häfen. Den südlichen Korridor nahe der Küste Omans betrachtet Teheran als nicht genehmigt. Die IRGC behauptet zudem, eine US-Drohne vom Typ MQM-170 abgefangen zu haben – unabhängig überprüft ist das nicht.

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