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Zwei Dan Sullivans: US-Justizministerium verschärft Klage gegen Alaskas Senatswahl

Vier Tage vor den Midterms will Washington die Zertifizierung der Senatswahl in Alaska stoppen lassen, falls Amtsinhaber Sullivan knapp verliert. Neue Vorladungen erhöhen den Druck.

US-Senator Dan Sullivan (Archivbild)

Archivbild · Foto: United States Senate / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Das US-Justizministerium hat am Donnerstag seine Zivilklage vor einem Bundesgericht in Alaska nachgeschärft. Ziel ist, die Beglaubigung des Ergebnisses der Senatswahl zu blockieren, sollte der republikanische Senator Dan Sullivan knapp unterliegen. Hintergrund: Auf dem Stimmzettel steht auch ein gleichnamiger Kandidat, ein Lehrer namens Daniel J. Sullivan. Nach Darstellung des Ministeriums soll er Wähler verwirren und so der Demokratin Mary Peltola zum Sieg verhelfen. Die Demokraten hätten seine „Scheinkampagne“ inszeniert, um Wähler in Alaska zu täuschen, schrieben die Anwälte des Ministeriums.

Gestützt wird die geänderte Klage auf einen Bericht der „New York Times“, wonach Mitglieder von Peltolas Wahlkampfteam geholfen haben sollen, den zweiten Sullivan anzuwerben. Parallel verschickte das Ministerium in seinen strafrechtlichen Ermittlungen neue Vorladungen; laut Reuters wurden rund 40 Vorladungen und Aufforderungen zur Beweissicherung versandt. Angeklagt ist bislang niemand. Präsident Trump sagte zu der Klage: „Ich bin derjenige, der gesagt hat: Macht es.“

Peltolas Wahlkampfteam und die Senatswahlkampf-Organisation der Demokraten bestreiten jede Beteiligung. Der republikanische Gouverneur Mike Dunleavy hat zusätzlich eine eigene Untersuchung angeordnet. Laut Justizministerium sehen viele Umfragen das Rennen, eines von sieben offenen Duellen um die Senatsmehrheit, bei ein bis zwei Prozentpunkten Abstand.

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