„Curse of Resthaven“ im Test: Gouverneur auf einer verfluchten Insel
Das Gothic-Abenteuer aus Toronto verbindet Zeitschleife, Inselverwaltung und Kartenexpeditionen. Die Kritik lobt Geschichte, Stil und Musik.
Foto: Jchmrt / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Digital Bandidos · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Gamer Social Club 8/10 · KonsoliFIN 4/5 · So Many Games 3,5/5
- Plattformen
- PS5, Xbox Series X|S, PC, Mac
- Studio
- Hilltop Studios
- Release
- 29.10.2026
+ Stärken
- Starke, düstere Geschichte mit Wendungen
- Eigenständiger Zeichenstil und Figuren
- Herausragende Musik und Vertonung
- Dauerhafte Verbesserungen nach jeder Schleife
– Schwächen
- Verwaltung und Handel wirken blass
- Umständliche Menüs
- Expeditionen wiederholen sich
- Manche Wendungen vorhersehbar
Fazit der Kritik
Ein atmosphärisches Gothic-Abenteuer, dessen Geschichte, Stil und Musik über spielerische Schwächen hinwegtragen.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Seit dem 29. Oktober ist „Curse of Resthaven“ für PC und Mac, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erhältlich; eine Switch-Fassung ist geplant, aber noch ohne Termin. Entwickelt hat das Spiel Hilltop Studios aus Toronto, die Macher von „Lil’ Guardsman“, veröffentlicht wird es von Digital Bandidos. Auf Steam kostet es 19,99 Dollar, Texte und Sprachausgabe gibt es nur auf Englisch.
Der aufstrebende Gentleman Ambrose wird Gouverneur der Inselkolonie Resthaven, um seine verschwundene Nichte Amalia zu finden. Doch alle sechs Tage erheben sich Götter und zerstören die Insel, danach beginnt die Zeitschleife von vorn. Dazwischen befragt und handelt man mit den Bewohnern und schickt Expeditionen los, die über Karten gesteuert werden; am Ende jeder Schleife gibt es dauerhafte Verbesserungen.
MobileSyrup nennt das Spiel ein Muss für Freunde düsterer Geschichten und lobt die bitterbösen Wendungen, den Zeichenstil, die Figuren sowie Musik und Vertonung. Kritisiert werden blasse Verwaltungs- und Handelsmechaniken, umständliche Menüs, sich wiederholende Expeditionen und manche vorhersehbare Wendung. Bei OpenCritic stehen bislang 8 von 10 (Gamer Social Club), 4 von 5 (KonsoliFIN) und 3,5 von 5 (So Many Games).
