„Croc 2“ im Test: Das Krokodil ist zurück – mit besserer Steuerung und Museum
Das Remaster des PlayStation-Plattformers von 1999 ist seit 29. Oktober für alle großen Plattformen erhältlich. Die Kritik lobt Steuerung und Extras, bemängelt aber simple Minispiele.
Foto: Evan-Amos / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Argonaut Games · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Noisy Pixel 7,5/10 · Games Asylum 6/10
- Plattformen
- PS5, PS4, Xbox Series X|S, Switch, PC
- Studio
- Titanium Studios / Argonaut Games
- Release
- 29.10.2026
+ Stärken
- Moderne Steuerung und bessere Kamera
- Abwechslungsreiche, farbenfrohe Welten
- Umschaltbar auf Original-Grafik und -Steuerung
- Herausragendes Museum „Croc2pedia“
– Schwächen
- Fahrzeug- und Minispiel-Abschnitte simpel
- Verbrauchbare Hilfsmittel wirken repetitiv
- Schlichtes Leveldesign, dünne Geschichte
- Kein Zurückspulen, keine Schnellspeicherung
Fazit der Kritik
Ein liebevoll aufbereiteter, aber spielerisch eher durchschnittlicher Plattformer von 1999 – vor allem etwas für Nostalgiker.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Nach der Neuauflage von „Croc: Legend of the Gobbos“ schickt Argonaut Games auch die Fortsetzung zurück ins Rennen: „Croc 2: Kingdom of the Gobbos“ ist seit dem 29. Oktober für PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S, Nintendo Switch und PC erhältlich, entwickelt von Titanium Studios. Das Krokodil Croc durchstreift vier Dörfer der Gobbos – Seefahrer, Kosaken, Höhlenmenschen und Inka – mit mehr als 40 Levels, dazu kommen Fahrten mit Auto, Schnellboot, Lore, Drachenflieger und Flugzeug. Neu sind unter anderem ein Dreifachsprung und eine moderne Steuerung, die sich jederzeit gegen die alte Panzersteuerung tauschen lässt.
Noisy Pixel vergibt 7,5 von 10 Punkten: Das Hüpfen sei einfach, aber befriedigend, die Steuerung reagiere gut, die Welten seien bunt und voller Charme. Creative Bloq hält die neue Kamera und Steuerung für einen großen Fortschritt gegenüber dem oft frustrierenden Original. Viel Lob gibt es für die „Croc2pedia“, ein digitales Museum mit Designunterlagen, gestrichenen Inhalten und einer rund 90-minütigen Interview-Dokumentation.
Kritischer ist Games Asylum mit 6 von 10 Punkten: Renn-, Boot- und Flugeinlagen seien flach und leicht, Bosse in drei Treffern besiegt, Ton und Geschichte sehr kindlich. Noisy Pixel stört sich an verbrauchbaren Hilfsmitteln, die immer wieder neu gekauft werden müssen; mehrere Tests vermissen Rückspul- und Schnellspeicherfunktionen. Unterm Strich: ein sorgfältiges Remaster eines eher durchschnittlichen Spiels, das vor allem Fans von damals ansprechen dürfte.
