Brandgefahr bei E-Autos: VW bereitet Rückruf wegen fehlerhafter Batteriezellen vor
In Deutschland sind nach VW-Angaben einige Tausend Elektroautos betroffen. Bis zur Prüfung dürfen sie nur noch bis 80 Prozent geladen werden.

Symbolbild · Foto: Mariordo (Mario Roberto Durán Ortiz) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Volkswagen bereitet in Deutschland einen Rückruf von Elektroautos wegen fehlerhafter Hochvoltzellen vor. Betroffen sind nach Angaben eines Sprechers einige Tausend Fahrzeuge. Interne Qualitätsprüfungen hätten ergeben, dass einzelne Zellen die Anforderungen nicht erfüllen; Ursache seien Fertigungsfehler bei Zulieferern in einem begrenzten Produktionszeitraum. Laut „Handelsblatt“ geht es um ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz aus Baujahren zwischen 2023 und 2025 sowie den Cupra Born.
Der Fehler kann nach VW-Angaben in seltenen Fällen die thermische Belastung der Batterie erhöhen, im Extremfall könne ein Brand entstehen. Als Sofortmaßnahme begrenzt der Konzern das Laden auf höchstens 80 Prozent, einige Autos werden zur Batterieprüfung in die Werkstatt geholt. Halter betroffener Fahrzeuge erhalten einen Brief; ob ein Software-Update reicht oder Module getauscht werden müssen, steht noch nicht fest.
In Großbritannien und den USA laufen die Rückrufe bereits, in den USA sind nach Behördenangaben mehr als 22.000 ID.4 betroffen. Beim Kraftfahrt-Bundesamt war die Aktion zunächst noch nicht gelistet. Erst Ende September hatte VW weltweit rund fünf Millionen Fahrzeuge wegen einer korrosionsanfälligen Lenkungsschraube zurückgerufen, davon etwa 1,4 Millionen in Deutschland.
