„Tales of Eternia Remastered“ im Test: Rollenspiel-Klassiker mit neuer Stimme
Bandai Namco bringt das PlayStation-Rollenspiel ab 16. Oktober auf alle aktuellen Plattformen. Die Kritik vergibt im Schnitt 76 Punkte.
Foto: Antonio Fucito / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · BANDAI NAMCO Europe · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: OpenCritic 76 · Push Square 7/10 · Siliconera 8/10
- Plattformen
- PS5, PS4, Xbox Series X|S, Switch 2, Switch, PC
- Studio
- Bandai Namco
- Release
- 16.10.2026
+ Stärken
- Geschichte und Figuren überzeugen weiterhin
- Neue Übersetzung, neue englische Vertonung und japanische Stimmen
- Viele Komfortoptionen, z. B. Zufallskämpfe abschaltbar
- Wahlweise neue oder originale Grafik
– Schwächen
- 2D-Kampfsystem wirkt starr, Gefechte unübersichtlich
- Grafik bleibt sichtbar alt
- Fummelige Minispiele
- Auf Switch Probleme mit diagonaler Steuerung per Analogstick
Fazit der Kritik
Eine liebevolle, behutsam modernisierte Neuauflage des Klassikers – das alte Kampfsystem ist aber nicht jedermanns Sache.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Bandai Namco veröffentlicht „Tales of Eternia Remastered“ laut eigener Ankündigung am 16. Oktober für PlayStation 5 und 4, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und Switch sowie den PC. Die Steam-Fassung ist laut GamerFuzion bereits in der Nacht zum 16. Oktober (deutscher Zeit) spielbar. Laut Push Square bietet die Neuauflage des PlayStation-Rollenspiels eine neue englische Übersetzung samt neuer Vertonung, anders als die früheren PlayStation- und PSP-Fassungen auch die japanischen Originalstimmen sowie vollständig vertonte Dialogszenen. Grafik und Ton lassen sich zwischen Remaster und Original umschalten.
Bei OpenCritic kommt das Spiel auf 76 Punkte. Push Square vergibt 7 von 10 Punkten: Geschichte und Gruppendynamik überzeugten weiterhin, die neue Synchronisation sei lebendig. Gelobt werden die Komfortfunktionen, mit denen sich Zufallskämpfe reduzieren oder abschalten und Erfahrungspunkte vervielfachen lassen. Siliconera gibt auf der Switch 2 8 von 10 Punkten und zählt die Handlung zu den liebsten der Reihe.
Schwächen sehen die Tests beim Kampfsystem in 2D, das starr wirke und in vollen Gefechten unübersichtlich werde, sowie bei der sichtbar alten Grafik. Siliconera kritisiert unpräzise Minispiele und teils unklares Dungeon-Design. GamerFuzion berichtet zudem, dass der Analogstick auf beiden Switch-Konsolen diagonale Bewegungen nicht sauber umsetzt – ein Patch ist bislang nicht angekündigt.
