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Chip-Ausverkauf in Asien: SK Hynix verliert über 10 Prozent – TSMC legt heute Zahlen vor

Kospi rund 7 Prozent im Minus, Samsung, Kioxia und SoftBank brechen ein. Um 8 Uhr MESZ präsentiert TSMC sein Quartal – erwartet wird der sechste Rekordgewinn in Folge.

Speichermodul von SK Hynix (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: 4300streetcar / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Ausverkauf bei Chip- und KI-Aktien hat sich am Donnerstag in Asien deutlich verschärft. Der südkoreanische Leitindex Kospi fiel nach Berichten von AP und Investing.com um mehr als 7 Prozent, der japanische Nikkei 225 verlor zeitweise über 4 Prozent. Besonders hart traf es die Speicherhersteller: SK Hynix rutschte um rund 11 Prozent ab, Samsung Electronics um mehr als 8 Prozent, der japanische Flash-Spezialist Kioxia um mehr als 10 Prozent. Auch SoftBank und der Anlagenbauer Tokyo Electron gaben kräftig nach.

Auslöser war eine schwache Wall Street: Nach unerwartet hohen US-Inflationsdaten fiel der Nasdaq Composite um 1,9 Prozent, der Philadelphia-Halbleiterindex verlor den sechsten Handelstag in Folge – die längste Serie seit Mai 2025. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank Ende Oktober stieg laut Investing.com auf 31,6 Prozent. Zusätzlich belasten Sorgen über die Verschuldung im KI-Sektor: Aktien des Cloud-Anbieters CoreWeave waren am Mittwoch um bis zu 17 Prozent eingebrochen.

Im Fokus steht nun TSMC. Der weltgrößte Auftragsfertiger, der unter anderem Nvidia und Apple beliefert, stellt um 14 Uhr Ortszeit (8 Uhr MESZ) seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Analysten erwarten laut einer von Reuters zitierten LSEG-Schätzung einen Nettogewinn von 746,3 Mrd. Taiwan-Dollar (rund 23,4 Mrd. US-Dollar), ein Plus von 65 Prozent und der sechste Rekord in Folge. Den Umsatz hatte TSMC bereits gemeldet: rund 1,49 Billionen Taiwan-Dollar, 50 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Aktie gab vor der Vorlage um mehr als 2 Prozent nach.

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