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Japan zahlt bis zu 21 Milliarden Dollar für zwei GlobalFoundries-Chipwerke in New York

Japan finanziert zwei neue Halbleiterfabriken in Malta im Bundesstaat New York. Der US-Staat stockt seinen Anteil an GlobalFoundries auf rund 7 Prozent auf.

Symbolbild: Das Chipwerk von GlobalFoundries in Dresden aus der Luft

Symbolbild · Foto: Fensterblick. / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Auftragsfertiger GlobalFoundries plant zwei neue Chipfabriken in Malta im US-Bundesstaat New York – finanziert mit bis zu 21 Milliarden Dollar aus Japan. Das Unternehmen gab den Plan am Mittwoch, 14. Oktober, bekannt. Laut Reuters sollen die Werke gemeinsam der US-Regierung und japanischen Investoren gehören: Japan stellt das gesamte Kapital, GlobalFoundries erhält Gebühren für Bau, Betrieb und die Lizenzierung seiner Fertigungstechnik.

Rund 10 Milliarden Dollar sollen den Bau eines Werks beschleunigen, das 2029 öffnen soll, weitere rund 10 Milliarden fließen in eine zweite Fabrik, für die es noch keinen Termin gibt. Zu den ersten Kunden zählen der japanische Hersteller Renesas Electronics und Apple. Konzernchef Tim Breen sagte: „Wir möchten US-amerikanischen und japanischen Kunden definitiv Vorrang geben.“ Ein Teil des japanischen Geldes werde an Ausrüster wie Tokyo Electron zurückfließen.

Das Projekt ist Teil der Zusage Japans, im Gegenzug für niedrigere Zölle 550 Milliarden Dollar in den USA zu investieren. Präsident Trump schrieb in sozialen Medien, der Staat erhalte Aktien von GlobalFoundries, wie zuvor bei Intel. Laut Breen gibt eine separate Vereinbarung der Regierung weitere 4 Prozent, womit ihr Anteil auf rund 7 Prozent steigt. Mehrheitseigner ist der Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi.

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