New York bekommt eine Quantenchip-Fabrik – und die Stadt verdient mit
Die Universität NYU baut in Manhattan für 284 Millionen Dollar ein Zentrum zur Fertigung und Prüfung von Quantenbauteilen. Eröffnung ist 2030 geplant.

Foto: Billie Grace Ward from New York, USA / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
New York erhält eine eigene Fertigungsstätte für Quantenchips. Bürgermeister Zohran Mamdani kündigte am 14. Oktober an, dass die New York University (NYU) die NYU Quantum Fabrication Facility (QFab) auf rund 2.100 Quadratmetern am Broadway 770 in Manhattan errichtet. Dort sollen Quantenchips und -bauteile hergestellt und getestet werden – mit Reinräumen, Kryotechnik, Ausbildung von Fachkräften und Unterstützung für Start-ups. Die Eröffnung ist für 2030 geplant.
Die Stadt gibt 29,2 Millionen Dollar, die NYU investiert 255 Millionen Dollar für Bau und zehn Jahre Betrieb – zusammen 284 Millionen Dollar. Senator Chuck Schumer hat zudem Bundesmittel in nicht genannter Höhe gesichert. Im Gegenzug erhält die Stadt drei Sitze im Beratungsgremium und 15 Prozent der Einnahmen der NYU aus städtisch geförderten Erfindungen, etwa aus Lizenzen oder Firmenbeteiligungen.
„Wenn die Öffentlichkeit von Anfang an in eine neue Technologie investiert, sollte sie auch am Erfolg teilhaben“, sagte Vizebürgermeisterin Julie Su. Nach Angaben der Stadt soll das Zentrum mehr als 100 Firmen unterstützen und in den ersten zehn Jahren über 35.000 New Yorker erreichen, darunter mehr als 5.000 Schüler und Studierende. Partner sind auch die City University of New York (CUNY) und die städtischen Schulen.
