Ubisoft will „Trials“-Studio RedLynx schließen – 70 Stellen in Singapur fallen weg
Das finnische Studio mit 52 Beschäftigten hat kein laufendes Projekt mehr. Auch bei Ubisoft Singapur, Entwickler von „Skull and Bones“, wird gekürzt.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Ubisoft plant, sein finnisches Studio RedLynx zu schließen. Betroffen sind laut GameSpot 52 Beschäftigte. Das Studio arbeite derzeit an keinem neuen Projekt, eine Schließung sei daher wirtschaftlich sinnvoller als ein weiterer Abbau. Endgültig ist die Entscheidung noch nicht: Nach finnischem Recht muss Ubisoft zunächst Verhandlungen mit den Beschäftigten führen.
RedLynx wurde im Jahr 2000 in Helsinki gegründet und 2011 von Ubisoft übernommen. Bekannt wurde das Studio mit der Motorrad-Reihe „Trials“, zuletzt erschien 2019 „Trials Rising“. Danach half RedLynx unter anderem bei der Switch-2-Umsetzung von „Star Wars Outlaws“. Bereits im Herbst 2025 hatte Ubisoft bis zu 60 Stellen gestrichen und das Studio auf Mobilspiele ausgerichtet.
Zugleich baut Ubisoft in Singapur ab. „Bei Ubisoft Singapur sind 70 Stellen betroffen, um das Studio an den kommenden Produktionsbedarf anzupassen“, zitiert GameSpot aus einer Stellungnahme des Konzerns. Das 2008 gegründete Studio hat an den meisten „Assassin’s Creed“-Spielen mitgearbeitet und „Skull and Bones“ verantwortet.
