Real dreht 1:3 in Rom: Rüdiger köpft zum 4:3 – Mourinho nimmt Schuld auf sich
Bei seiner Rückkehr nach Rom lag Mourinho mit Real Madrid 1:3 hinten. Dann trafen Espí, Endrick und Rüdiger spät. Vinícius wurde ausgewechselt und reagierte verärgert.

Archivbild · Foto: ildirettore / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Real Madrid hat in der Champions League bei der AS Roma ein 1:3 gedreht und 4:3 gewonnen. Im Olympiastadion brachten Marten de Roon (20.) und Donyell Malen mit einem Doppelpack (51., 57.) die Gastgeber von Trainer Gian Piero Gasperini in Führung, Kylian Mbappé hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (25.). Innerhalb von sieben Minuten drehten dann Carlos Espí (83.), Endrick (85.) und Antonio Rüdiger (90.) die Partie – der deutsche Nationalspieler köpfte nach Vorlage von Arda Güler ein.
Für José Mourinho war es die erste Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte; die Roma-Fans empfingen ihn mit Sprechchören und Bannern. Nach dem Spiel nahm der Real-Trainer die schwache erste Hälfte auf sich: „Die erste Halbzeit war die Schuld des Trainers, die zweite die der Spieler“, sagte er laut Goal. Seine Einwechslungen um die 60. Minute – darunter Endrick, Güler und später Espí – brachten die Wende.
Für Gesprächsstoff sorgte Vinícius Júnior. Mourinho nahm ihn in der 59. Minute vom Platz, nachdem ein Ballverlust zum zweiten Roma-Tor geführt hatte; der Brasilianer äußerte danach seinen Ärger über die Auswechslung. „Vini hat einen Ball verloren, den er nicht hätte verlieren dürfen“, sagte Mourinho laut Goal. Es sei aber normal, dass er nicht glücklich sei: „Frust ist normal.“
